„Und Action!“

Ein kooperatives Filmprojekt der Eduard-Schlegel-Schule und Verbundschule Isny

Wie entsteht eigentlich ein echter Spielfilm? Was bedeutet es, eine Haupt- oder Nebenrolle zu übernehmen? Wie schreibt man ein packendes Drehbuch, und was unterscheidet ein kurzes Handy-Video von einer professionellen Produktion? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen Schülerinnen und Schüler in einer besonderen Projektwoche an der Verbundschule Isny auf den Grund. In der Zeit vom 23.03. bis 27.03.2026 verwandelte sich das Schulhaus in ein lebendiges Filmset, an dem Kreativität und Teamgeist an erster Stelle standen.

Schulübergreifendes Teamwork

Ein zentraler Aspekt dieses Projektes war die intensive, schulübergreifende Zusammenarbeit. Die Klasse 8e der Verbundschule und die Lerngruppe 4 der Eduard-Schlegel-Schule arbeiteten Hand in Hand, um gemeinsam eine spannende Vision zu verwirklichen. Unterstützt wurden sie dabei von einem professionellen Filmteam aus Berlin sowie von drei engagierten Diplomanden und Studenten der Filmakademie Ludwigsburg, die den Jugendlichen mit Expertenwissen zur Seite standen.

Von der ersten Idee bis zum „Klappe halten“

Die ersten beiden Tage standen ganz im Zeichen des Kennenlernens – sowohl untereinander als auch mit der Technik. Die Schülerinnen und Schüler durften sich mit professionellem Equipment wie Kamera, Tonangeln und der berühmten Filmklappe vertraut machen. Parallel dazu sprudelten bereits die ersten Drehbuchideen. In kleinen Teams wurden Konzepte entwickelt, Rollen besetzt und Verantwortlichkeiten für Technik und Maske festgelegt. So entstand Schritt für Schritt ein fundierter Plan für die darauffolgenden Drehtage.

Professionalität am Set

An den restlichen drei Tagen wurde es ernst: Der Film wurde im gesamten Schulgebäude gedreht. Es war beeindruckend zu beobachten, wie die Jugendlichen nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Verantwortung übernahmen. Ob hinter der Kamera, in der Regieassistenz oder als Schauspieler im Scheinwerferlicht – die Schülerinnen und Schüler leiteten die Produktion zunehmend eigenständig und selbstverantwortlich. Die Begeisterung für das Projekt war so groß, dass viele Teilnehmer weit über die normale Unterrichtszeit hinaus am Set blieben, um an den perfekten Szenen zu feilen.

Vorfreude auf die Premiere

Die Projektwoche hat eindrucksvoll gezeigt, welch enormes Potenzial in den Schülern steckt, wenn sie die Chance bekommen, an einem realen Projekt zu wachsen. Das Ergebnis dieser intensiven Woche ist ein spannender Kurzfilm. Doch wer wissen möchte, welche Geschichte sich hinter diesem Titel verbirgt, muss sich noch ein wenig gedulden: Der Inhalt bleibt streng geheim und wird erst bei der feierlichen Premiere verraten. Eines ist jedoch sicher: Dieser Film ist ein echtes Gemeinschaftswerk, auf das alle Beteiligten stolz sein können.