Die Klassen 10a und 10c tauschten das Klassenzimmer gegen den Kuhstall und lernten auf einem regionalen Bioland-Hof, was „Schöpfung bewahren“ in der Praxis bedeutet.
Im Rahmen des Religionsunterrichts unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a/c eine spannende Exkursion zu einem lokalen Bio-Heumilchbetrieb. Vor Ort erhielten sie von Landwirt Christof Briegel einen umfassenden Einblick in die tägliche Arbeit auf dem Hof und die Besonderheiten der ökologischen Landwirtschaft.
Schöpfung bewahren als Betriebsphilosophie
Unter dem Leitgedanken „Schöpfung bewahren“ erfuhren die Jugendlichen, wie ein moderner Biolandbetrieb nachhaltig wirtschaftet und welche große Verantwortung Landwirtinnen und Landwirte für Tiere, Umwelt und kommende Generationen übernehmen. Dabei wurde der Weg von der Kuh zur Milch ganz praktisch aufgerollt. Die Jugendlichen lernten die Besonderheiten der artgerechten Haltung und Fütterung kennen, bekamen Einblicke in die tägliche Arbeit im Stall und erfuhren, wie aus dem wertvollen Rohstoff schließlich hochwertige, regionale Milchprodukte entstehen.
Klimaschutz im Kreislaufsystem
Besonders intensiv wurde es bei den Gesprächen über Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die Zehntklässler lernten, welchen Beitrag eine verantwortungsvolle Milchwirtschaft zur Pflege unserer Kulturlandschaft leisten kann und warum die Haltung von Wiederkäuern in einem gut durchdachten ökologischen Kreislaufsystem absolut sinnvoll ist. Auch der Wert von regional erzeugten Lebensmitteln und das Vermeiden langer Transportwege gaben den Jugendlichen reichlich Stoff zum Nachdenken für den eigenen Alltag mit.
Fazit: Landwirtschaft zum Anfassen
Die Exkursion bot zahlreiche Gelegenheiten, Fragen direkt an den Experten zu richten und moderne Landwirtschaft hautnah und ungeschönt zu erleben. Am Ende stand ein rundum gelungener Ausflug, der bewiesen hat, dass Glaube, Ethik und praktischer Naturschutz perfekt Hand in Hand gehen können.