Ein besonderes Highlight außerhalb des Klassenzimmers erlebten kürzlich 50 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10. Im Rahmen der Isnyer Literaturtage besuchten sie die Lesung der Autorin Lena Schätte, die aus ihrem Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ las. In der intensiven Atmosphäre der Veranstaltung wurde schnell deutlich, dass Literatur weit mehr sein kann als nur ein Text im Deutschbuch.
Themen, die die Lebenswelt berühren
Der Roman stieß bei den Jugendlichen auf großes Interesse, da er Themen behandelt, die ihre eigene Lebenswelt und aktuelle gesellschaftliche Fragen widerspiegeln. Die Lesung bot den Schülerinnen und Schülern die Chance, tief in die Geschichte einzutauchen und die emotionale Kraft von Sprache unmittelbar zu spüren. Es war ein Vormittag, der zum Nachdenken anregte und zeigte, wie relevant moderne Literatur für junge Menschen sein kann.
Einblicke in das Leben einer Autorin
Neben den literarischen Passagen stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Lena Schätte gab den Teilnehmenden spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag und den Entstehungsprozess eines Buches. Wie findet man eine Idee? Wie wird aus einem Gedanken ein ganzer Roman? Diese Fragen machten das „Schaffen einer Autorin“ greifbar und nahbar. Die Schülerinnen und Schüler erlebten so einen Vormittag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch die Begeisterung für das Lesen und Schreiben weckte.
Dank an die Organisatoren
Solche Begegnungen sind nur durch eine starke Kooperation möglich. Ein herzlicher Dank geht daher an das Kulturforum Isny sowie das Kulturbüro. Durch ihre Unterstützung und Organisation wurde den Jugendlichen diese wertvolle Erfahrung ermöglicht, die sicherlich noch lange nachwirken wird.