Der Geschichtsunterricht fand für die Neuntklässler der Verbundschule Isny vor Kurzem außerhalb des Klassenzimmers statt: Am Dienstag, den 09.06.2026, unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aus der Abteilung Realschule eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau.
Führung über das Gelände bei Regenwetter
Das Wetter spiegelte die ernste Thematik des Tages wider. Bei Regenwetter erhielten die Jugendlichen vor Ort eine fundierte Führung. Dabei wurde ihnen ein umfassender Überblick über die historische Entwicklung sowie den systematischen Aufbau des ehemaligen Konzentrationslagers vermittelt.
Besichtigung der historischen Orte
Im Zuge des Rundgangs besichtigten die Klassen die historischen Orte der nationalsozialistischen Verbrechen. Der Weg führte sie unter anderem durch das Eingangstor, welches die zynische Aufschrift „Arbeit macht frei“ trägt. Darüber hinaus bekamen die Schülerinnen und Schüler bei der Besichtigung der nachgebauten Häftlingsbaracken, der Gaskammer, des Krematoriums sowie der ehemaligen Gefängniszellen die grausamen Spuren der Geschichte vor Augen geführt.
Erinnern für die Zukunft
Der Besuch der Gedenkstätte machte deutlich, dass Geschichte nicht nur aus Jahreszahlen in Lehrbüchern besteht. Für die Neuntklässler war dieser Tag eine wichtige Erfahrung, um das im Unterricht gelernte Wissen mit der Realität zu verknüpfen und zu verstehen, wie wichtig das Erinnern und Gedenken für unsere Gegenwart und Zukunft ist.