Vom 27. April bis zum 30. April 2026 hieß es für die Klassen 5a, 5b und 5c: Koffer packen und ab ans „Schwäbische Meer“! Vier spannende Tage voller Action, Teamgeist und Naturerlebnisse im Naturfreundehaus Radolfzell liegen hinter unseren Schülerinnen und Schülern.
Eine Reise mit Seeblick
Die Vorfreude war riesig, als es am Montagmorgen am Bahnhof in Röthenbach losging. Begleitet von ihren Lehrkräften – Frau Hauser und Frau Rosemann (5a), Frau Heim und Herr Fuhrmann (5b) sowie Frau Bär und Frau Dieing (5c) – machte sich die Gruppe mit dem Zug auf den Weg. Nach Umstiegen in Lindau Insel und Friedrichshafen erreichte der Tross Radolfzell. Dort gab es die erste verdiente Pause direkt am Ufer des Bodensees, bevor die regionale S-Bahn „Seehas“ die Klassen zur letzten Station nach Markelfingen brachte. Besonders komfortabel: Das Gepäck wurde in Markelfingen direkt vom Team des Naturfreundehauses abgeholt. So konnten die Kinder den Fußweg zur Unterkunft – einen idyllischen Trampelpfad immer direkt am Bodenseeufer entlang – nur mit ihrem Tagesrucksack bepackt bewältigen. Nach der Ankunft, einer Einführung in das Gelände und dem Beziehen der Zimmer blieb am Nachmittag genug Zeit, das weitläufige Gelände zu genießen. Die ganz Mutigen wagten sich sogar mit den Füßen in den noch recht kalten Bodensee, was nach der Reise eine willkommene Abkühlung bot.
Actionreiche Erlebnisbausteine und Teamgeist
Die folgenden Tage standen ganz im Zeichen der sogenannten Erlebnisbausteine, die jede Klasse zu unterschiedlichen Zeiten absolvierte. Unter dem Motto, „den Bodensee auf eine ganz besondere Weise zu entdecken“, erlebten alle Schülerinnen und Schüler zwei gemeinsame Highlights. Bei der GPS-Tour begaben sich die Gruppen mit dem Actionbound®-Spiel auf eine moderne Schnitzeljagd, bei der sie Koordinaten finden und knifflige Rätsel lösen mussten, um schließlich den verborgenen Schatz zu heben. Hoch her ging es auch beim Floßbau, bei dem Teamwork und Kreativität an erster Stelle standen. Aus Tonnen, Hölzern und Gurten entwarfen die Kinder nach eigenen Ideen ihre Wasserfahrzeuge. Das absolute Highlight war der anschließende Test der Wassertauglichkeit direkt auf dem Bodensee. Dabei war nicht selten großes Geschick gefragt, denn unter viel Gelächter passierte es durchaus, dass das eine oder andere Floß den Belastungen nicht standhielt, auseinanderfiel oder sogar unterging.
Zusätzlich zu diesen gemeinsamen Aktivitäten gab es klassenspezifische Programme. Während die Klassen 5a und 5b bei einer Kanutour im Markelfinger Winkel ordentlich Action auf dem Wasser erlebten und den See vom Boot aus erkundeten, widmete sich die 5c dem Thema Teambuilding. Durch verschiedene interaktive Spiele und erlebnispädagogische Übungen wurde hier gezielt die Kommunikation und das kooperative Handeln gestärkt. In kleinen Challenges festigten die Schülerinnen und Schüler ihr Miteinander, bis am Ende zur Belohnung ebenfalls ein kleiner Schatz auf die Klasse wartete.
Gemütliche Abende am Grill
Auch die Abende ließen keine Langeweile aufkommen. Jede Klasse gestaltete einen individuellen Klassenabend, den die Schülerinnen und Schüler selbst vorbereitet hatten. So gab es lustige Pantomime-Spiele oder eine ausgelassene gemeinsame Klassendisco. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis war der gemeinsame Grillabend: Anstatt des normalen Abendessens im Restaurant durfte jede Klasse ihre Speisen selbst am Gasgrill zubereiten. Nachdem Würstchen, Hähnchensteaks, Maiskolben, Gemüsespieße und Salate abgeholt waren, wurde gemeinsam unter freiem Himmel gebraten und gegessen.
Rückreise und wohlverdiente Erholung
Am Mittwochabend hieß es schließlich bereits wieder Koffer packen, und am Donnerstagmorgen wurde das Gepäck noch vor dem Frühstück wieder in den Transporter geladen. Nach der letzten gemeinsamen Stärkung machten sich alle zu Fuß auf den Weg nach Markelfingen zur S-Bahn, die die Gruppe nach Radolfzell brachte. Von dort aus ging es mit dem Zug über Friedrichshafen und Lindau wieder zurück nach Röthenbach, wo die Schülerinnen und Schüler bereits sehnsüchtig von ihren Eltern erwartet wurden. Da der darauffolgende Freitag mit dem 1. Mai ein Feiertag war, stand ein langes Wochenende zur Erholung an – das hatten sich nach diesen erlebnisreichen Tagen alle redlich verdient. Es waren tolle Tage am Bodensee, auf die sowohl die Schüler als auch die Lehrer noch lange und gerne zurückblicken werden.